VSA im Vergleich
Es gibt unterschiedlichste Softwarepakete für den Vermögensberater oder/und Financial Planner im Markt. Sie lassen sich in zwei typische Klassen unterteilen:
Software zu Finanzplanungszwecken bilanziert das Vermögen, erstellt eine Gewinn- und Verlustrechnung, berechnet Liquiditätsflüsse und kalkuliert Steuern. Nach Erfassung und Analyse der Ist-Situation wird ein Anlagevorschlag erstellt und dessen Kriterien gegen die Ist-Situation in Vergleich gestellt. In diesen Prozess werden i. d. R. keine mathematischen Optimierungsmodelle zur Auswahl alternativer Vermögens- und Finanzierungskonzepte eingebunden.
Klassische Wertpapier-Optimierer können Depots unter Gesichtspunkten der Risiko- und Rendite-Optimierung nach dem Markowitz-Modell ausrichten. Diese sind regelmäßig auf reine Wertpapieranlagen fokussiert und ermitteln einen Anlagevorschlag ohne Berücksichtigung der individuellen Besteuerung und weiterer Financial Planning-Aspekte, wie Liquiditätsbedarf sowie Finanzierungsfragen.
VSA führt nun auf der individuellen Ebene der Vermögensinhaber und auf der Ebene der Kapitalmärkte und Vermögensformen die beiden oben genannten typischen Softwarekategorien zusammen. Die komprimierten Eingabedaten für VSA stammen entweder vom Mandanten selbst (bzw. seinem Steuerberater/Wirtschaftsprüfer), oder vom Vermögensberater (Financial Planning).
Im Anschluss an den Optimierungs-Prozess in VSA kann die optimale Allokation bei Bedarf wieder in ein Financial Planning-Tool zur weiteren Analyse übernommen werden. Um diese Vernetzung zu unterstützen, entwickeln wir z. B. gemeinsam mit der Gschwind Software GmbH entsprechende Schnittstellen zur Kommunikation zwischen Optiplanning und VSA.


